Mass Effect - Universum: Wichtige Orte

Datum: 13.05.2011
Autor: noni
Die Citadel

Die Citadel, eine riesige, uralte Raumstation, inmitten des Serpent-Nebels gelegen, wurde vor etwa 50000 Jahren erbaut und ist seit jeher Zentrum des galaktischen Zusammenlebens. Lange Zeit nahmen die Völker der Citadel an, dass es sich bei der Citadel um das Vermächtnis der Protheaner - einer Rasse deren Existenz durch die Reaper beendet wurde - handelt, doch an Bord eines stark beschädigten Kollektorenschiffes findet Commander Shepard die Wahrheit heraus: Die Protheaner waren lediglich die letzte Rasse, die die Citadel bewohnte und die Galaxie bereiste, bevor sie durch die übermächtigen Reaper vom Antlitz der Welt getilgt wurden. Eben jene zeigten sich auch für die Errichtung der Massenportale und der Citadel selbst verantwortlich.
Citadel
Heute fungiert die Citadel als politische, kulturelle und finanzielle Hauptstadt der galaktischen Gemeinschaft und zahlreiche Abkömmlinge verschiedener Völker leben auf ihr. Im Zuge der Besiedlung durch die unterschiedlichen Rassen etablierte sich ein komplexes politisches System an dessen Spitze der Citadel-Rat steht. Ihm sind die Spectres direkt unterstellt. Der C-Rat tagt im beeindruckenden Citadelturm, der im Zentrum der Raumstation, dem sogenannten Präsidiumsring liegt und über einen Kilometer über den Ring hinausragt. Die Arme der mächtigen Station, auf denen sämtliche Bezirke der Citadel liegen, finden hier ihren Ursprung. Sie lassen sich im Falle eines Angriffs schließen, sodass die Citadel nahezu unzerstörbar ist. Im Präsidiumsring finden sich außer des Zugangs zum Turm auch die Botschaften der wichtigsten Völker sowie teils viele exklusive Bereiche. Das parkähnliche Areal hat gar einen künstlichen Himmel erhalten, der einen Tag-Nacht-Zyklus simuliert.

Für die Sicherheit des Rates und aller anwesenden Völker ist die C-Sicherheit zuständig. Durch ihre starke Präsenz kommt es auf der Citadel - jedenfalls in den wichtigen Bereichen - so gut wie nie zu Straffällen. Sie wahren Ruhe und Ordnung und ermöglichen das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Völker auf engstem Raum.

Wie die gesamte Citadel wurden auch die Keeper von den Reapern erschaffen. Bei diesen insektenähnlichen Wesen handelt es sich um die wahren 'Betreiber' der riesigen Raumstation. Unablässig führen sie Wartungen durch und erweitern die Citadel ebenso, wie sie ihren Bewohnern gewisse Grenzen setzen. Die Asari, die als erste nach der Vernichtung der Protheaner die Citadel betraten, erkannten die friedfertigen Keeper an und wussten ihre Unterstützung schon bald sehr zu schätzen. Die Keeper stehen unter besonderem Schutz und müssen ihrer Arbeit ungehindert nachgehen können. Die Mehrzahl der Bewohner hat sich inzwischen mit den Eigenarten der Keeper arrangiert.



Lazarus - Forschungseinrichtung

Auf dieser von Cerberus Lazarus-Stationbetriebenen Einrichtung wird das sogenannte Lazarus-Projekt durchgeführt, dessen hauptsächlicher Gegenstand Commander Shepard ist, der nach seinem Tod über einige Umwege schließlich in die Hände des Unbekannten fiel. Auf der Lazarus-Forschungsstation wird Commander Shepard auf Befehl des Unbekannten und unter stetiger Bewachung durch seine Cerberus-Ärzte innerhalb von 2 Jahren vollständig wiederhergestellt. Dieses kostspielige Unterfangen wird auf den Namen "Lazarus-Projekt" getauft.

Zu Beginn von Mass Effect 2 (im Jahr 2185) erwacht Shepard in einem der Labore und beginnt die Station zu erkunden und erste Zusammenhänge zu begreifen. Währenddessen erleiden die hochentwickelten Sicherheitssysteme durch einen Sabotageakt einen völligen Zusammensturz, sodass sich die gehackten Roboter und YMIR-Mechs gegen das eigentliche Cerberus-Personal richten und diese attackieren. In diesem Chaos bricht Commander Shepard also auf kämpft sich seinen Weg durch die Station. Auf seiner Flucht trifft er einige Cerberus-Mitarbeiter, unter anderem Miranda Lawson und Jacob Taylor, mit denen er in einem Shuttle von der Lazarus-Station flieht.



Cerberus-Station

Cerberus-Station

Die beeindruckende Station der Organisation Cerberus, auf die Shepard nach seiner Flucht von der Forschungseinrichtung Lazarus-Station gelangt, ist im Pferdekopfnebel gelegen und eine riesige Einrichtung, die stark bewacht ist. Die automatisierten Abwehrvorrichtungen machen ein unautorisiertes Eindringen so gut wie unmöglich. Auf der Cerberus-Station tritt Commander Shepard erstmals in Kontakt mit dem ominösen Unbekannten, dem Leiter der Cerberus-Organisation. Im riesigen Schiffshangar der Station wird ebenfalls die Normandy SR2 erstmals 'vom Stapel gelassen'. Ein wahrlich beeindruckender Moment!



Tuchanka

Tutchanka

Tuchanka, ein karger, zerstörter, radioaktiv verseuchter und lebensfeindlicher Planet im Sonnensystem Aralakh. Die Heimatwelt der Kroganer ist wahrlich kein schöner Ort zum Verweilen. Ihren Planeten haben sie selbst so zugerichtet. Früher einmal war Tuchanka ein Ort voller Leben, und üppige Vegetation gedieh in Hülle und Fülle. Doch mit der Idylle war es schlagartig vorbei, als die Kroganer das Wissen um die Kernspaltung erlangten. Diese überaus kriegerische Spezies, von Revierkämpfen und häufig auch Aggressionen getrieben, verwandelte den Planeten innerhalb kürzester Zeit in eine lebensfeindliche atomare Wüste. Der nukleare Winter vertrieb viele Kroganer von ihrer Heimatwelt in entfernt gelegene Systeme, wo sie sich rapide vermehrten und sich zu mehr oder minder großen Problemen entwickelten. Nichtsdestotrotz entschieden sich in den vergangenen Jahrhunderten immer mehr Kroganer wieder auf ihre Heimatwelt Tuchanka zurückzukehren. Doch sonst zieht der karge Planet kaum Besucher an und von einem Besuch wird ohnehin stark abgeraten: Sei es durch den nuklearen Niederschlag, ausgelöst durch den Planeten umspannenden Atomkrieg, die tödliche Hitze auf Grund des reduzierten Rückstrahlvermögens des Planeten oder durch die bösartigen Raubtiere - auf Tuchanka kann einen der Tod auf vielen Wegen ereilen.

Omega

Omega ist ein zu einer Raumstation umgebauter Asteroid inmitten eines Asteroidengürtels des Sonnensystems Sahrabarik. Früher einmal war der Asteroid reich an wertvollen Metallen und wurde von den Protheanern erschlossen. Der Abbau des Element-Zero-Vorkommens gestaltet sich allerdings als sehr aufwändig und so wurde der OmegaAsteroid aufgegeben. Erst viel später, als der Asteroid durch einen heftigen Zusammenprall mit einem anderen entzwei brach, lagen die wertvollen Ressourcen frei, sodass sie leicht abgebaut werden konnten. Natürlich waren viele Organisationen und Privatunternehmer am schnellen Geld interessiert, sodass sie in Scharen nach Omega reisten. Mit ihnen kamen auch die Kleinkriminellen und Gesetzlosen nach Omega. In Folge dieses Booms wurde der Platz auf dem Asteroiden bald knapp und so entschloss man sich die weiterverarbeitende Industrie umzusiedeln. So entstand der charakteristische 'Auswuchs' Omegas. Mächtige Masseneffektfelder schützen die mächtige Konstruktion, denn die Gefahr vor Zusammenstößen ist längst nicht gebannt und könnte theoretisch sich wieder ereignen.
Mit der Zeit hat Omega sich zu einem Auffangbecken für Kriminelle und Gesetzlose entwickelt und ist Anlaufstelle Nummer 1 für jede Art von Verbrecher und Terroristen. Ebenfalls der Schwarzmarkt ist in diesem Milieu prächtig gediehen. Prinzipiell findet man auf Omega alles, was es gibt. Vorzugsweise natürlich Dinge, die anderswo verboten sind. Eine feste Regierung hat sich selbstverständlich nicht etablieren können. Die wenige Ordnung, die auf Omega herrscht wird von brutalen Söldnergruppen aufrechterhalten. Aufgrund all dieser Eigenschaften gilt Omega weitläufig als das dunkle Gegenstück zur Citadel.



Ilium

Der im Sonnensystem Tasale gelegene Planet 'Ilium' ist eine typische Gartenwelt und nimmt eine überaus wichtige Stellung im Handel zwischen den Terminus-Systemen und den Asari-Welten ein, da er zwischen ihnen gelegen ist.IliumAuch wenn die Asari den Planeten kontrollieren und vor allen Dingen wirtschaftlich leiten, so gilt Ilium nicht als offizielle Kolonie der Asari. Des Weiteren sind, um den Handel zu gewährleisten, die oft überaus strengen Gesetze des Ratssektors mehr oder weniger stark gelockert worden, sodass auf Ilium nahezu alles erstanden und somit auch hergestellt werden kann, was anderswo nirgends möglich gewesen wäre bzw. harte Strafen nach sich gezogen hätte. Aus diesem Grund steht Ilium bei Geschäftsleuten hoch im Kurs. Doch nicht nur sie sind es, die Ilium Besuche abstatten. Auch für Touristen ist Ilium ein attraktives Reiseziel, da es unzweifelhaft mit Glanz und Glamour lockt und für einen luxuriösen Lebensstil steht. Gleichzeitig vermittelt die Kontrolle durch die Asari eine gewissen Sicherheit. Doch Urlauber sollten Acht geben, mit wem sie welche Verträge abschließen und was sie konsumieren.

Die Hauptstadt Iliums nennt sich Nos Astra, welche Commander Shepard im Zuge seine Reise mehrmals aufsuchen wird. Wie die meisten Städte, die nicht gerade nahe der kühleren Polzonen liegen, ist Nos Astra ein riesiger, zusammengehöriger Gebäudekomplex (vgl. Arkologie), sodass man der sonst hohen Oberflächentemperatur des Planeten ( ca. 63° C) entgehen kann.



Eden Prime

Eden PrimeEden Prime - zweiter Planet im Utopia-System - ist eine der ersten von Menschen kolonisierten Welten, die zugleich eine fast 'erdähnliche' Biosphäre aufweist und so für die Unternehmungen der Menschen bestens geeignet war. Die idyllische Agrarwelt lockte schon bald viele Kolonisten an und die Allianz fokussierte den Ausbau der vielversprechenden 'neuen' Welt. Innerhalb recht kurzer Zeit entwickelte sich Eden Prime zu einer Vorzeige-Kolonie und zeigte, dass auch die Menschen funktionierende Kolonien errichten können. Aufgrund der Beschaffenheit des Planeten sind die allermeisten Kolonisten natürlich im Agrarsektor beschäftigt. Untergebracht ist die Bevölkerung in riesigen, aber raumsparenden Gebäudekomplexen, die sich weit in den Himmel strecken. Gemeinhin gilt Eden Prime als Sinnbild des Paradieses. Commander Shepard wird während seiner ersten Mission in Mass Effect auf diesen Planeten verschlagen und stürzt Hals über Kopf in ein großes Abenteuer, welches Auswirkungen auf die gesamte Galaxis haben wird.



Noveria

NoveriaDer kleine, im Pax-System gelegene Eisplanet Noveria ist wegen seiner lebensfeindlichen Biosphäre unter normalen Umständen nicht bewohnbar. Denn seine Oberfläche wird von Eiswüsten und schroffen Gletscherzügen geprägt. Gerade aus diesem Grund und weil der Rat in diesem Bereich nur geringen Einfluss hat, weswegen seine Gesetze hier praktisch keine Anwendung finden, werden hier in den verschiedensten Laboratorien unter anderem hochgefährliche Experimente durchgeführt. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass in allen Gebäudekomplexen strikte Sicherheitsmaßnahmen gelten und deren Einhaltung private Sicherheitsleute sicherstellen. Die gesamte Anlage, die aus verschiedenen Standorten besteht, wird von der privaten Organisation "Noveria Development Corporation" betrieben und administriert.



Feros

Das Antlitz des Planeten Feros, der im Sonnensystem Thesseus liegt, wird von gigantischen, säulenartigen Gebäuden beherrscht, die trotz ihres Alters und ihrer heftigen Beschädigungen, noch senkrecht gen Himmel streben. Vor langer Zeit hatte die mächtige Spezies der Protheaner diese Gebäude auf Feros errichtet. Heute sind viele der Ruinen baufällig und häufig halb zerstört, sodass einige vom Einsturz bedroht sind. FerosDie Oberfläche des Planeten ist fas ausschließlich von einer dichten Staubschicht bedeckt. Zusätzlich schränken die vielen Trümmer der protheanischen Bauwerke die Bewegungsfreiheit der Besucher stark ein. Sofern es denn welche gibt.

Bis zum Jahr 2178, in dem das Unternehmen der Menschen 'ExoGeni' die Kolonisierung begann, wurden die Ruinen höchstens von Plünderern nach Verwertbarem durchwühlt. Ansonsten gab es bis zum Eintreffen der Menschen kaum nennenswerte Aktivitäten höherer Lebensformen, die berichtet wurden. ExoGeni begann schließlich mit der Ansiedelung einiger Menschen, die vornehmlich an der Erforschung der Protheaner-Ruinen interessiert waren. Pioniersiedlungen wurden in den oberen Etagen einiger noch intakter Wolkenkratzer errichtet. Die Erschließung gestaltet sich als außerordentlich schwierig, da Wasser und Nahrung (es gibt auf dem Planeten kaum agrarisch nutzbares Land) Mangelware sind. Commander Shepard besucht während seiner Mission unter anderem die Kolonie Zhus's Hope.



Thessia

Thessia ist die Heimatwelt der Asari und bildet den Kern des größten Wirtschaftssystems der gesamten Milchstraße. Grund dafür sind maßgeblich die so gewaltigen Vorkommen von Element Zero. ThessiaDie Asari haben so direkten Einfluss auf den Preis des begehrten Materials in der ganzen Galaxis. Thessia beherbergt viele verschiedene Lebensformen. Die Allgegenwärtigkeit von Element Zero hat dazu geführt, dass sich im Laufe der Evolution ein Reichtum an biotisch aktiven Arten herausgebildet hat, wovon viele den negativen Auswirkungen des Elements erfolgreich widerstehen können. Die Asari leben in gigantischen Stadtmetropolen, die sich ihrerseits in losen Städtebündnissen organisiert haben, aber global gesehen eine große demokratische Institution bilden.

In Friedenszeiten gelten für die Einreise nach Thessia sehr strenge Kontrollen. Dennoch reichen diese Bemühungen nicht meist aus, um stetige Schmuggelversuche langfristig zu unterbinden.
Die Allianz rät Reisenden während ihres Aufenthalts eine "besuchergerechte" Ernährung der hiesigen Küche vorzuziehen. Im Gegensatz zu der normalen Nahrung, die durch kleinste Partikel von Element Zero verunreinigt sein kann, ist diese nämlich frei von Element Zero. Auch wenn keine bestätigten Auswirkungen auf menschliche Spezies vorliegen, ist Vorsicht geboten.




Therum

Therum

Therum, ein von der Allianz beanspruchter Planet im Artemis Tau Cluster des Knossos Systems, ist einer der wichtigsten Industriekolonien der Erde. Durch die Rohstoffmassen an Schwermetallen kam der Industrieaufschwung auf der Erde ins Rollen. Mit 59° Durchschnittstemperatur ist es eher ein ungemütlicher Ort zum Leben und wird daher nur von rund 34.000 Menschen bewohnt, die dort zumeist als Minenarbeiter für die Förderung der Rohstoffe sorgen. Auch ist davon auszugehen, dass die Artenvielfalt der Flora und Fauna in der Vergangenheit ausgeprägter waren, als es in der Gegenwart der Fall ist. Die Hauptstadt Nova Yekaterinburg ist somit fast die einzige Stadt mit nennenswerter Infrastruktur und größerer Menschenansammlung. Die Besonderheit Therums sind zweifelsohne die vielen protheanischen Infrastrukturen, die quer auf dem Planeten verteilt sind. Vieles deutet darauf hin, dass diese Ruinen bereits von Minengesellschaften geplündert wurden. Dennoch zieht Therum noch einige wissbegierige Archäologen und Wissenschaftler an. So zum Beispiel auch Liara T'soni, die dort die protheanische Kultur untersuchte, aber von Geth gefangen und eingesperrt wurde.

Ilos

Ilos

Ilos war früher unter dem Einfluss der Protheaner eine blühende, artenreiche Welt voller beeindruckender Architektur und Kultur. Aus unbekannten Gründen wurde der gesamte Planet radikal entvölkert. Es gibt keinerlei Anzeichen auf organische Lebewesen. Die Planetenoberfläche ist rostfarben und sieht sehr trostlos aus. Die leeren Straßen Ilos' sind gesäumt von gewucherten Schlingpflanzen, die langsam aber sicher die architektonischen Meisterwerke der Protheaner dem Verfall preisgeben. Ilos wäre ein wahres Paradies für Archäologen, Wissenschaftler und Gelehrte aus der gesamten Galaxis. Haufenweise Artefakte und alte Inschriften zieren die Gebäude in denen die Protheaner vor langer Zeit lebten. Die Atmosphäre weist eine stark erhöhte Konzentration von Sauerstoff auf. Dies ist der Grund von zahlreichen Blitzeinschlägen in die verbliebenen, verdorrten Wälder, die Waldbrände auslösen und auf der dunklen Seite das Planetenbild gestalten. Anhand dieser Beobachtung kann tierisches Leben auf Ilos so gut wie ausgeschlossen werden. Ilos wird häufig mit der antiken Stadt Troja verglichen, da die Quellen nur aus zweiter Hand von protheanischen Aufzeichnungen auf anderen Planeten existieren. Jedoch hat noch kein Wissenschaftler diese Welt betreten. Zwar wurden viele Expeditionen geplant, doch der ungewisse Weg in den abgelegensten Teil der Terminus Systeme birgt ein zu hohes Risiko. Der Rückweg allein könnte durch die unerforschten und feindlichen Systeme mehrere Jahrzehnte dauern.


Virmire

Virmire

Auf den ersten Blick erscheint einem Virmire als ein tropisches Ferienparadies, doch nach genauerer Betrachtung ist dem nicht so. Zwar bietet der Planet im Sentry Omega Cluster des Hoc Systems ideale Siedlungs- und Kolonisationsvoraussetzungen, doch kam es nie dazu diesen Plan in die Tat umzusetzen. Die Nähe Virmires zu den kriminellen Terminus Systemen macht es für die Allianz und andere Organisationen zu gefährlich den Planeten unter Kontrolle zu haben. Die stetige Angst vor Piratenangriffen und Sklavenhändlern würde sämtliche Handelsverbindungen zu Virmire gefährden und auch die Kolonisten selbst wären wohl vor Übergriffen und Plünderungen nicht ausreichend geschützt. Auch für die kriminellen Gruppen aus den Terminus Systemen ist Virmire von weniger großer Bedeutung, für sie bietet der Planet nichts relevantes. Geographisch gesehen bietet Virmire mit warmen 32° Durchschnittstemperatur einen tropischen und erdähnlichen Planeten. Eine unbekannte, spinnenähnliche Spezies lebt ausschließlich auf Virmire. Sie konnte bisher noch nicht katalogisiert oder erforscht werden, daher nennt man sie "Schotenkrabben".


Purgatory

Purgatory

Dieses riesige Raumschiff wird als Hochsicherheitsgefängnis für die kriminellsten und gefährlichsten Verbrecher von der Söldnergruppierung "Blue Suns" betrieben. Die Blue Suns schlagen ihrerseits durch den Sklavenhandel auf Purgatory Profit. Sie entführen Personen von verschiedenen Planeten und Systemen, fangen Soldaten in Kämpfen oder kaufen Kriminelle von Regierungen, sperren sie auf Purgatory in eine der sehr zahlreichen Zellen und verlangen für die Freilassung Lösegeld. So heuern viele kriminelle Organisationen aus diesem Gefängnis ihre Soldaten oder Zwangsarbeiter an. Ursprünglich war Purgatory als "Arche" für die Haltung von Nutztieren konzipiert, jedoch übernahmen die Blue Suns das Schiff in einer Schlacht im skyllianischen Randsektor. Die Bevölkerung der Anlage wird auf 4.350 beziffert, doch Journalisten berichten von der maßlosen Überfüllung der Gefängnistrakte. Nach dem Umbau zu einem riesigen, ausbruchssicheren Gefängnis begannen die Blue Suns mit ihrem Geschäft. Die Regierungen begrüßen den Betrieb der Purgatory. Auf diese Weise können sie sich den gefährlichsten Gefangenen entledigen und sie gewinnbringend an die Blue Suns verkaufen. Um diese Beziehung aufrecht zu erhalten, schickt ihnen auch die Citadel Lieferungen an Nahrung, Kraftstoff und Reparaturen. Ein Nachteil der Purgatory ist die verhältnismäßig schwache Verteidigung. Nur ein Kampfschiff steht zur äußeren Verteidigung zur Verfügung. Im Inneren wird die Anlage größtenteils von automatischen Geschützen bewacht. Im Ernstfall liegt es aber einzig und allein an den Soldaten der Blue Suns, einen Überfall oder eine großangelegte Befreiungsaktion zu verhindern. Für "besondere" Gefangene, die beispielsweise über überdurchschnittliche biotische Fähigkeiten verfügen, stehen sogenannte Kryo-Zellen zur Verfügung, in denen die gefährlichen Insassen einfach eingefroren werden.

Sur'Kesh

SurKesh

Riesige Ozeane und Landmassen bedeckt mit Wäldern, so weit das Auge reicht – das ist Sur’Kesh, die Heimatwelt der Salarianer, bekannt für ihr lebensfreundliches Klima und eine üppige Vegetation. Genau wie die Regenwälder, die einst die Landmassen in Äquatornähe auf der Erde bedeckten, genießt ein Großteil der Wälder auf Sur’Kesh eine reichhaltige Artenvielfalt. Das Verlangen der Salarianer nach intellektuellem Anspruch trieb sie vor langer Zeit dazu, ihren Planeten auf das Genaueste zu erforschen. Dabei entwickelten sie eine Reihe an Verfahren, die es der salarianischen Spezies ermöglichte, sich technologisch sowie kulturell weiterzuentwickeln, ohne ihren Lebensraum nachhaltig zu schädigen.

Erde

Erde

Die Erde ist der Heimatplanet der Menschen und Hauptstadt der Allianz. Der im Sol-System liegende Planet ist zwar immer noch in mehrere Nationen aufgeteilt, diese werden jedoch unter dem Banner der Allianz vereinigt und geleitet.

Durch die Ressourcen, die aus zahlreichen Kolonien und Außenposten zurück zur Erde fließen, ist dort ein neuer Wohlstand ausgebrochen und machte zahlreiche Entwicklungen in Kunst, Industrie und Handel sowie den Bau gigantischer Hochhäuser möglich. Auch die Lebenserwartung der Menschen hat sich signifikant erhöht, da beispielweise Erbkrankheiten in den fortschrittlicheren Nationen der Erde ausgemerzt wurden und auch Luftverschmutzung kein Problem mehr ist.

Der Unterschied zwischen arm und reich ist jedoch auch so groß wie nie zuvor und weniger fortschrittlichere Nationen bestehen vor allem aus schmutzverseuchten Slums, während ihre Technik auf dem Niveau des 20. Jahrhunderts stehengeblieben ist.

Durch die Umweltverschmutzung im 21. Jahrhundert ist der Meeresspiegel deutlich angestiegen und es kommt immer wieder zu extremen Wetterlagen - mit den Fortschritten, die in den letzten Jahren erzielt wurden, ändert sich dies jedoch langsam wieder ins Positive.

Zu Beginn von Mass Effect 3 müssen sich die Bewohner der Erde einer neuen Gefahr stellen, denn die Erde wird von den Reapern angegriffen ...

Rannoch

Rannoch

Rannoch ist ein Planet im Tikkun-System. Bis zum Geth-Krieg vor ungefähr 300 Jahren war Rannoch die Heimatwelt der Quarianer, doch im Verlauf dieses Krieges vertrieben die Geth die Quarianer. Seidem gilt er als die Heimatwelt der Geth. Der Name Rannoch bedeutet ursprünglich so viel wie Ummauerter Garten, doch heute wird er von den Quarianern einfach als Heimatwelt bezeichnet.

Auf Rannoch gibt es keine Insekten, sodass die Pflanzen von Tieren höherer Ordnung bestäubt werden. Dies wird als möglicher Grund für das schwache Immunsystem der Quarianer angesehen. Auf Rannoch hatten die Infektionen häufig keinerlei negativen Einfluss auf die Gesundheit der Quarianer und deswegen hat sich ihr Immunsystem vermutlich auf die Anpassung an diese Bakterien und
Viren angepasst.

Laut den Informationen, die man durch Legion erfährt, leben die Geth nicht direkt auf Rannoch, sondern auf Raumstationen in dessen Umlaufbahn. Sie betätigen sich jedoch als eine Art Hausmeister und reinigen die Atmosphäre von Giften und anderen schädlichen Gasen, die sich seit dem Geth-Krieg angesammelt haben, reparieren die Infrastruktur und kultivieren landwirtschaftlichen Flächen als Erinnerung an die Quarianer.

Geth-Schlachtschiff

https://www.masseffect-universe.de/media/content/geth_dreadnought.png

Da die Geth die Eigenart besitzen, ohne ein wirtschaftliches System auszukommen und nur die nötigsten Rohstoffe, die sie für ihren Fortbestand benötigen, von Asteoriden abzubauen, ist ihr einziges schwerwiegendes Hindernis, alles organische Leben auszulöschen - sofern dies das Ziel der Geth ist - die lange Zeit, die die Geth für den Aufbau einer solch starken Flotte benötigen würden.
Allerdings machen die Geth-Schlachtschiffe, gewaltige Kampfschiffe, die nicht unter die Beschränkungen der Citadelbestimmungen fallen, die Kampfflotte der Geth zu einer ernstzunehmenden Streitkraft.

Palaven

Palaven

Der Heimatplanet der Turianer besitzt nur einen schwachen, metallischen Kern, was darin resultiert, dass Palavens Atmosphäre von weitaus höherer Strahlung als auf anderen Planeten durchdrungen werden kann. Um sich vor dieser Strahlung schützen zu können, verfügen so gut wie alle Lebewesen auf Palaven über ein Exoskelett aus Metallanteilen. Palavens Lebewesen existieren auf Kohlenstoffbasis und atmen Sauerstoff - ihre Körper bestehen allerdings aus rechtsdrehenden Aminosäuren; abgesehen von den Turianern sind die Quarianer die einzigen anderen Lebewesen dieser Art.

Palaven und sein Mond Menae gehören zu den Handlungsorten in Mass Effect 3.


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