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Bericht von der Gamescom

Nachdem wir mit dem Charakter und einem weiblichen Wesen ein Gespräch über die weiteren Vorgehensweisen führen und dabei unterwegs in unserer fliegenden Maschine sind machen wir und schließlich auf den Weg zum Turm, wo wir zu einer Kommandantin wollen. Schon zu Beginn haben wir den Widerstand der sich uns in Form von Wachleuten bietet zu bekämpfen. Insgesamt gibt es im ersten Abschnitt vier Stellen an denen wir uns im Kampf befinden. Die Anzahl der Gegner liegt dabei bei etwa fünf Stück, variiert aber zwischen vier und sechs und nimmt zum Ende hin ab, so haben wir kurz vor unserem Ziel nur noch einen Gegner, der uns im Weg steht. Im Turm angekommen führen wir zunächst ein Gespräch mit der Kommandantin und merken schnell, dass wir unterschiedliche Ansichten haben. Wir haben selber die Wahl ihre Annahme, dass wir sie töten wollen, weil wir in ihren Turm eingedrungen sind und ihre Männer getötet haben zu bestätigen oder abzulehnen und uns auf ein Gespräch mit ihr einzulassen. Dieses ist allerdings nur von kurzer Dauer. Ein Wesen mit dunkler Stimme lässt sich von der Decke fallen und nimmt uns die Arbeit, beseitigt die Kommandantin und deren Wachen, die sich noch im Raum befinden. Nach einem kurzen Gespräch mit der Frage ob sie es verdient hat endet auch schon der erste Abschnitt zu Mass Effect 2. So viel zum Inhalt.
Der Verlauf des Spiels ist zu Beginn sehr einfach gehalten. Wir haben eine Waffe und sollten in unserem Interesse immer nur aus der Deckung heraus schießen. So können wir eigentlich nicht getroffen werden, trotzdem haben wir von der Gegenseite keine Probleme unsere Gegner zu sehen und zu beschießen. Fangen wir erst einmal mit den negativen Punkten an. Unsere Leute sind keine große Hilfe. Die meiste Zeit befinden sie sich im Hintergrund und zeigen keine Ambitionen zu helfen oder in den Kampf einzugreifen. Sollten sie es doch einmal machen, dann stehen sie meist im Weg und versperren einem die Sicht aus der Deckung heraus auf den Gegner. Zum Glück kann man befreundete Einheiten nicht verwunden, sonst könnte es schnell zu einem Missgeschick kommen. Zudem fällt auf, dass die Waffe sehr schnell keine Munition mehr hat. Man scheint zwar keine begrenzte Anzahl an Magazinen zu haben, trotzdem muss man schon nach wenigen Schüssen, ich würde im Nachhinein 10 schätzen, nachladen. Das zieht die Kämpfe in die Länge, aber auch die Tatsache, dass die Gegner sehr stark sind. Ich hatte den Eindruck, dass man ihnen kaum oder keinen Schaden machen kann, wenn man sie am Körper trifft. Man kann sie so oft treffen wie man möchte, aber sie sehen nicht so aus als wenn sie in den nächsten Momenten zu Boden gehen, womit wir beim nächsten Punkt sind. Wenn man es denn schafft sie zu töten, was scheinbar nur mit mehreren Kopfschüssen gelingen kann, dann braucht man unangenehm lange bis man selber erkennen kann ob der Gegner nun tot ist oder nicht. Da er langsam in die nie sinkt und dann erst zu Boden fällt. Aber nun zu den positiven Punkten. Trotz der doch zum Teil einseitigen Kämpfe hat man Spass am Spiel und möchte weiter kommen. Auch wenn sich die Kämpfe in die Länge ziehen hat man doch Spass dabei und immer ein Ziel vor Augen. Die Steuerung auf der XBox360 ist angenehm unkompliziert und trotz vieler Funktionen die man zu Beginn erst einmal kennen lernen muss ist die grundlegende Steuerung schnell erlernt und wenn man keine Gewöhnung an den Kontroller braucht kann man sofort mit dem Spiel starten. Bewegung, Kamera & das Schießen sind wie gewohnt angeordnet. Die Grafik ist in Ordnung, aber auch nicht - was allerdings an vielen anderen Sachen wie Fernseher, Einstellungen usw. liegen kann - besonders schön. Man kann damit leben, aber wirklich auffallen tut das Spiel damit (noch) nicht. Insgesamt kein schlechtes Spiel, was Spass bereitet und insgesamt linear gestaltet ist. Leichte Steuerung und ein einfaches Prinzip machen es nicht schwerer als es ist. Die Kämpfe zum Teil ein bisschen lang und auch manchmal mal ein bisschen viel, insgesamt aber doch ein schöner erster Eindruck mit viel Blut ab 18.



Geschrieben von t8ker  
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